Event-Service Uwe Centiny
Event-ServiceUwe Centiny

Wie alles begann ...

Ein "kleiner" geschichtlicher Rückblick von der Schulzeit bis zur Einstufung - Für Neugierige und ev. Kollegen zum Erinnern und Schwelgen ...

 

Die ersten Kontakte zur Discothek kamen bereits während der Schulzeit bei der Mitgestaltung der eigenen Klassenfeten. Damals nicht allein und mit der vorhandenen Schultechnik, welche doch sehr begrenzt war.

 

Das Interesse an der Musik wurde bei mir durch das Radio geweckt. Schon während der letzten Schuljahre (1979/1980/1981) wuchs meine Begeisterung für die "Beatles"

- Welche übrigens bis heute Bestand hat. -

 

Aber auch aktuelle Musik wurde viel gehört und auf Kassette mitgeschnitten. Was zur folge hatte, das sich recht schnell ein umfangreiches Musikrepertoire angesammelt hat.

- In Hochzeiten hatte ich wohl über 200 Kassetten mit Musik -

 

Nach der Schulzeit ging es weiter, immer im kleinerem Rahmen. Die erste eigene Technik wurde selbst gebaut. Hier möchte ich meinen Freund Ingo nicht vergessen, der viele Jahre mit mir gemeinsam diesem Hobby verbunden war. Man sieht ihn dann auch auf einigen Foto's.

 

Unser erstes Bilddokument

aufgenommen im Februar 1983 - während einer Faschingsdisco im Zeichenraum der ''Friedensschule'' Dessau für die damalige Klasse 8a mit der Klassenlehrerin Frau Zimmermann.

Im Frühjahr 1983 absolvierte Ingo den zu DDR-Zeiten nötigen Lehrgang zur Erlangung der staatlichen Spielerlaubnis für Schallplattenunterhalter (SPU). Ohne die Genehmigung meines damaligen Arbeitgebers durfte ich zu dieser Zeit nicht am Lehrgang teilnehmen, so mitten in der Gesellenprüfung im Haupt-Job.

 

Im Endergebnis durfte Ingo sich dann "Staatlich geprüfter Disco-Techniker" nennen, damit war er aber noch kein Disc-Jockey ...

 

Öffentliche Auftritte waren nicht gestattet! - Das sollte man heute wieder durchsetzen ... -

Die frühen 80er ...

Es wächst langsam ...

Es folgten einige Veranstaltungen in der Gaststätte "Flora" und auch im Sportheim "Klein-Kühnau" (siehe Foto). Technik, wenn nicht selbst gebaut wurde im Bekannten- und Verwandtenkreis zusammen geborgt.

Der Stoff mit dem Schriftzug war irgendwann mal mit 'nem Westpaket gekommen und gut geeignet für diese Zwecke. Die Buchstaben wurden aufgebügelt und mit Neonfarben bemalt.

Die allbekannte Schwarzwurzel (ein einfaches aber damals weit verbreitetes Mikrofon) und ein Eigenbau-Mikro-Stativ durfte nicht fehlen

Im Dezember 1985 sah die Technik schon etwas umfangreicher aus:

 

Eigenbau-Boxen mit jeweils 12,5 W,

Eigenbau-Lichtschlauch mit gefärbten Sofitten drin,

2 Stk. Disco 2000 Mischpulte, sogar auf Stereobetrieb umgebaut und

1 Spulentonbandgerät TESLA B 101

 

Auch diese Foto entstand im Sportheim in Klein-Kühnau anläßlich der Sportler-Weihnachtsfeiern vor Ort.

Im Frühjahr 1986 besuchte ich dann den 40-Stunden-Lehrgang zur Erreichung der Spielerlaubnis für SPU im Kreiskabinet für Kultur-Arbeit im Klubhaus "Maxim Gorki" in Dessau. Leider ging es bei der anschließenden Prüfung ziemlich nach Nase und es durfte nur eine vorgegebene Prozentzahl an Neueinstufungen erreicht werden. Also bekam auch ich zuerst mal meine "Techniker-Pappe"

Dies war sie also, meine Techniker-Pappe von 1986. Wie man lesen kann, bekam ein Techniker 4,00 Mark der DDR pro Stunde zuerkannt. Der DJ/SPU in der Grundeinstufung "A" bekam 5,00 Mark, in der Mittelstufe "B" - 6,50 Mark, in der Oberstufe "C" - 8,50 Mark und in der Sonderstufe "S" - 10,50 Markd der DDR. Diese war dann auch Grundvoraussetzung für die "Profi-Pappe".

 

Ja man liest hier richtig. In der DDR gab es anerkannte Profi-Disc-Jockey's. Davon träumt man im vereinten Deutschland auch heute noch. Heutzutage ist der Beruf des DJ's nicht anerkannt, geschweige denn, das es staatliche Ausbildungsmöglichkeiten dafür gibt. Was zur Folge hat, das sich in Deutschland jeder hinstellen kann und sich als DJ betätigen kann, ob er nun fachlich davon etwas versteht oder nicht.

SPACE-DISCO & Albatros-Disco

Durch eine Anregung des Kreiskabinet für Kultur-Arbeit lernten sich mein Freund Ingo und ein DJ namens Cord Schubert kennen, bei einer ersten Veranstaltung im Kornhaus Dessau kam dann auch ich mit an Bord. So ergab es sich das wir dann zeitweilig mit 4 Mann unterwgs waren, Frank Goblet, der Partner von Cord soll auch nicht unerwähnt bleiben.

1987 ergab es sich, das wir ein erstes Engagement im "Restaurant am Museum" erhielten, Foto oben. Dort hatten wir uns dann sehr schnell etabliert und in 10 Jahren bis 1997 zahlreiche Tanzveranstaltungen musikalisch begleitet. Bei 4 Leuten waren da ja einige Kombinationen möglich.

Weitere musikalische Stationen waren der Thomas-Müntzer Klub, der Saal vom Modell und Formenbau Dessau, Kornhaus, Kulturhaus Garitz, ZAB-Sportheim ...

Durch den Dienstantritt bei der Armee ging dann diese Zusamenarbeit irgendwann auch wieder auseinander. - Die Freundschaft hielt. -

Die SPACE-DISCO erhielt im Herbst 1988 im Restaurant am Museum die Möglichkeit der erneuten Einstufung. "Rund um den Tanz" wurde eine thematische Veranstaltung konzeptionell erarbeitet und dann durchgeführt. Als Endresultat erhielten wir beiden dann endlich die DJ-Pappe mit der Grundeinstufung "A", somit konnten wir unabhängig von unseen Armisten weiter arbeiten.

 

Dies geschah am 06.10.1988

 

Wir spielten im selben Jahr dann bei verschiedenen Spezialitäten-Abenden und Silvester im "RaM".

Hier finden Sie uns

SPACE-DISCO Dessau
Bodestraße 29
06846 Dessau-Roßlau

Kontakt

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